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Abgleichverfahren
Kick-Out Abgleich
Der Kick-Out Abgleich
ist weitgehend als Datenabgleich bekannt und eignet sich für schnelles Aussondern
in großen Stückzahlen. Dieses Verfahren ist flott und günstig, jedoch bei wichtigen
Adressen oder heiklen Projektzielen nur bedingt einsetzbar, weil Zweifelsfälle
nicht hinterfragt werden können. Auf jeden Fall sollte dieses Verfahren
nur für Ausscheidungsabgleiche und niemals für
Datenverdichtungen
angewandt werden.

Multi-Level Abgleich
Der Multi-Level
Abgleich ist mehrstufig und passt sich an Ihre Daten an: er weist dadurch in
der Regel eine 50 - 100 % höhere Trefferquote als herkömmlich bekannte Verfahren
aus. Dieser Effekt wird durch den Einsatz und die Kombination verschiedener
Kriterien erzielt. Welche und wie viele Stufen eingesetzt werden, ist daten-
und projektabhängig.

Selektiver Abgleich
Der Selektive Abgleich
ist eine Kombination von Datenselektionen und Datenabgleichen. Diese Abgleichmethode
wird zum Beispiel bei redundanten Personendaten mit unterschiedlicher Adresse
eingesetzt: das Abgleichverfahren soll die wichtigste, richtige Adresse erkennen
und die anderen ausscheiden. Die Erkennung der notwendigen Prioritäten erfolgt
durch weitere Informationen im Datensatz, durch Abgleich mit anderen Daten oder
durch Agregierung (Auswertung) des vorhandenen Datenmaterials.

Der Verkettete
Abgleich erlaubt das Abgleichen von verschiedenen Datenbeständen mit internen
Duplikaten oder duplikatsverdächtigen Datensätzen. In vielen Marketingdatenbanken
erscheinen Führungspersonen mit mehreren Adressen oder Firmen. Die unterschiedlichen
Adressen ermöglichen den vollständigen Abgleich und die Treffer können mittels
Verkettung an alle anderen Adressen weitergegeben werden, sodaß ein Abgleichtreffer
mehrere Datensätze im Zieldatenbestand löscht. So werden auch Dubletten identifiziert,
für die es kein Trefferkriterium gibt.
 
Gewichtete Abgleichsverkettung
Der Ketteneffekt
läßt sich mittels unterschiedlicher Gewichtungen noch verstärken. Bei der Gewichteten
Abgleichverkettung können für jede Abgleichstufe unterschiedliche Verkettungen
aktiviert werden, sodaß ein Treffer in einem Segment andere Auswirkungen auf
den einen Zieldatenbestand hat, als in einem anderen.

Die Reflexive Abgleich-Verkettung
ermöglicht eine spezifische Erweiterung der abzustimmenden Daten. Komplementäre
Erkenntnisse aus einer Abgleichstufe verdichten oder erweitern die Abgleichtabelle
und die nun präziseren oder erweiterten Vergleichsdaten erlauben folglich eine
plausible Ausweitung der Datenabstimmung.
 
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